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Atomgegner wollen Ermittlungen gegen Fessenheim-Betreiber Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 14.10.2016
News >> Aktionsbündnis News

Gegner des Atomkraftwerkes Fessenheim. Foto: Claudia Kornmeier/Archiv

Mehrere Umweltschutzgruppen wollen erreichen, dass gegen den Betreiber des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim ermittelt wird. Greenpeace kündigte am Freitag eine Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft in Paris an. Die Aktivisten werfen dem Energiekonzern EDF vor, von Unregelmäßigkeiten im Reaktor 2 gewusst zu haben. Die Beschwerde richtet sich auch gegen den Konzern Areva, der Bauteile für Atomkraftwerke herstellt.

Paris/Fessenheim (dpa/lsw) - Mehrere Umweltschutzgruppen wollen erreichen, dass gegen den Betreiber des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim ermittelt wird. Greenpeace kündigte am Freitag eine Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft in Paris an. Die Aktivisten werfen dem Energiekonzern EDF vor, von Unregelmäßigkeiten im Reaktor 2 gewusst zu haben. Die Beschwerde richtet sich auch gegen den Konzern Areva, der Bauteile für Atomkraftwerke herstellt.

Hintergrund sind Unregelmäßigkeiten in Unterlagen von Areva. Danach ist nicht klar, ob ein Dampferzeuger, der in Fessenheim verbaut ist, den Regeln entspricht. Reaktor 2 ist deshalb bis auf weiteres heruntergefahren. Der Nachrichtenagentur AFP zufolge will Areva nun weit mehr Unterlagen überprüfen, als bisher geplant war.

Erst vergangene Woche hatte ein Gericht in Guebwiller darüber verhandelt, ob ein Zwischenfall im Februar 2015 eine Geldstrafe zur Folge haben soll. Eine Bürgerinitiative bezichtigte EDF und den damaligen Direktor des Kraftwerks, falsch über den Vorfall informiert zu haben. Ein Urteil soll es im Dezember geben.

Fessenheim ist Frankreichs ältestes noch laufendes Atomkraftwerk und liegt an der Grenze zu Baden-Württemberg. Über eine Schließung wird seit langem diskutiert. Zuletzt war 2018 als Termin im Gespräch.

Mitteilung Greenpeace

Zuletzt geändert am: 14.10.2016 um 14:05:04

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