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Defektes Ventil im Akw Fessenheim – Reaktor 1 steht wieder still Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 02.04.2019
News >> Aktionsbündnis News

Neue Probleme in Fessenheim: Wieder hat das Atomkraftwerk auf der elsässischen Rheinseite mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Foto: AFP

Pannen, immer neue Pannen in Fessenheim: Nun musste ein Reaktor des elsässischen Atommeilers heruntergefahren werden, weil ein Ventil Probleme macht.

Betroffen ist der Reaktor 1 des Atomkraftwerks Fessenheim. Er musste am Montagnachmittag ungeplant heruntergefahren werden. In einer ersten Mitteilung des Betreibers Electricité de France (EDF) heißt es, an einem Ventil sei ein Problem festgestellt worden. Bislang gibt es keine Angabe, wo genau sich dieses Ventil befindet. Unspezifisch heißt es weiter: Der Reaktor sei angehalten worden, um den Fehler zu beheben.

 


Reaktor 1 war erst im März wieder in Betrieb gegangen, nachdem er seit Mitte Januar mit neuen Brennelementen geladen und gewartet worden war. Vor einer Woche war bekannt geworden, dass in diesem Zeitraum ein Reinigungsroboter versehentlich in den noch geöffneten Druckbehälter gestürzt war.

Das Kraftwerk Fessenheim im Elsass ist das älteste noch laufende Atomkraftwerk Frankreichs und gilt bei Kritikern als Sicherheitsrisiko. Es soll im Sommer 2020 endgültig geschlossen werden, wie Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron Ende November zusicherte.

Zuletzt geändert am: 02.04.2019 um 09:49:21

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Kommentare

von Gast am 03.04.2019 um 22:47:01
Eine ganz große Sauerei, was man mit uns macht !!
Ein Krebsfall nach dem andern. Man kann nur hoffen, dass sich dies an den Verantwortlichen rächt - hoffentlich !!!
\ von Gast am 04.04.2019 um 16:41:35
1.) Was do in de letschde Zitt bassehrt bi uns des macht mi ganz verruggt
bi allene isch ebbis durrenand
De daüb Schdromfabrik de hoggt uns im Gnick
ja weiß de Dejfel, was wird noch üss unserem Land?
Refrain:
Dess geht doch alli aa mir derfe jetz nit schloofe
was mr mit uns allewiil macht, isch nit egaal
glaübe dänn deä mir brüche heä dä bleede Ofe
/: KKW -Naj! Un jetz isch üss un nit meh dra! :/

2.)Jetz laüft des FESSEHEIM do ääne scho iiber veerzig Johr
un gitt\'s e Schdeeerfall! - schdellt\'s dr d\'Luft grad ab
Dä Danz uffem Vulkan im e grüüsige Affezahn!
Ä \"Apo-Calypso\" - Do rännt dr de Schweiß grad raa

Refrain: Dess geht doch alli a....

3.)Un sälle Güschdav middem schwarze Bart het aü scho viel erläbbt
jede Mändig, sitter acht Johr, isch er doo:
\"Fukushima isch nit widd. Grad äm Rhin uff dr ander Sitt
Dr Mr. Filou un sini Bagaaasch de drille draaa\"

Refrain: Dess geht doch alli aa ...

4.) Do fahrt als e aldi Fraü dohär mit ihre 84 Johr
vum Elsiss riiber uff de Brisacher Blatz:
\"Horche här! Leäbi Lidd. \'s sch Mahnwach wieder hidd.
FINI FESSEHEIM!\" pfifft si alli a

Refrain:
Dess geht doch alli aaa...
_________________________________________________________________________________

Buki, März 2019; Aktualisierung von \"De bleede Ofe\" von \"WYHL\" (T.+M.; 1975 Buki)
info@roland-burkhart.de





Warum diese Gefahr von Gast am 10.04.2019 um 22:49:12
für letzlich Millionen betroffene Menschen für ein paar hundert Arbeitsplätze aufrecht erhalten werden kann?
Allein das Grundwasser fliesst mit dem Rhein bis unter die gesamten Niederlande..
Die Luftkontaminaion ist hier noch gar nicht erwähnt, gesamt Südwestdeutschland wäre betroffen, wenn es so richtig heiss wird und unkontrolliert abbrennt.

Wie kann es sein das Gefahr für Leib und Leben in der Kriminalistik, im Strassenverkehr, bei Drogen, in der Terrorbekämpfung aber nicht bei der Atomkraft erkannt wird?!

Warum machen so viele einfach weiter, damit eine Hand voll Menschen sich in Arbeit wägen, die Ihren eigenen Tod zur folge haben kann?

Wer soll denn so en Desaster lösen?
Der französische Staat? EDF?
Können die Strahlenkranke retten?

Es gehört einfach runtergefahren, Gefahr gebannt.
Selbst dann besteht noch Gefahr von Unfällen beim Rückbau.
Es gibt von Gast am 10.04.2019 um 22:55:43
Es gibt keine 40 Jahre alten Gasflaschen.
Aber warum nicht?
Weil der TÜV sagt, dass durch dauernde Materialermüdung es sicherer ist, die alte auszutauschen gegen neue.
Aber einen Druckreaktor, der 40 Jahre lang Strahlung und Druckbelastung (170bar) ausgesetzt ist, den kann man bedenkenlos laufen lassen?
Welche Logik braucht man um solchen Irrsinn zuzulassen?

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