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von brutto tempo
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Fessenheim-Gerücht: Wird nur ein Akw-Block abgeschaltet? Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 03.02.2015
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Der Protest gegen das Akw Fessenheim – hier ein Archivbild von der Greenpeace-Aktion im März 2014 – dürfte vorerst weitergehen. Foto: dpa

Will der Betreiber des umstrittenen Atomkraftwerks Fessenheim nur einen der beiden Reaktoren des elsässischen Meilers abschalten? Dieses Gerücht macht in Frankreich die Runde.

STRASSBURG. Ein neues Szenario zur Stilllegung des Akw Fessenheim macht in Frankreich die Runde. Am Wochenende berichtete der Sender Europe 1, der Betreiber Electricité de France (EdF) wolle möglicherweise nur einen der beiden Reaktoren dort abschalten. Sobald das Gesetz zur Energiewende in Kraft tritt, gilt im Land eine Obergrenze für Atomstrom. Geht der Reaktor EPR im nordfranzösischen Flamanville in Betrieb – angekündigt für 2017 – müssen andere Meiler im Gegenzug stillgelegt werden. Das Gesetz legt sich aber nicht auf einen Standort fest. Indes nannte Präsident François Hollande stets das älteste Akw, Fessenheim. Umweltministerin Ségolène Royal hat Hollandes Zugeständnis an die ökologisch orientierten Wähler bereits ausgehebelt. Sie räumt EdF ein Vorschlagsrecht für den Standort ein und behält sich vor, Arbeitsmarktüberlegungen einzubeziehen.

Bei einem Treffen jüngst in Straßburg versicherte der Regierungsbeauftragte für die Abwicklung von Fessenheim, Jean-Michel Malerba, Vertretern elsässischer Umweltverbände, er habe nach wie vor den Auftrag, die Stilllegung von Fessenheim vorzubereiten. Aber wird Hollandes Mann auch den Zeitplan bis zur nächsten Wahl 2017 einhalten? "Wird der EPR nicht bis spätestens Anfang 2017 ans Netz gehen", sagt Jean-Paul Lacôte von Alsace Nature, "muss eine neue Betriebsgenehmigung beantragt werden." Areva, ein französischer Konzern, der auf Nukleartechnik spezialisiert ist, baut den EPR. Eine erneute Verzögerung würde dessen Verkauf ins Ausland erschweren.

Zuletzt geändert am: 03.02.2015 um 00:11:34

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