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Fessenheim-Kommission hat getagt: Proteste und Unzufriedenheit in Colmar Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 16.03.2016
News >> Aktionsbündnis News

 

In der Sitzung der Überwachungskommission für das elsässische AKW Fessenheim ist es zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen Gegnern und Befürwortern des AKW gekommen.

Demo gegen AKW Fessenheim vor der Präfektur in Colmar

Es war eine Überraschung: einige Beschäftigte des AKW Fessenheim haben in Colmar eine Petition an die baden-württembergische Landesregierung verlesen. Sie forderten Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) auf, nicht weiter die sofortige Schließung des AKW Fessenheim zu verlangen. Dies sei "blanker Zynismus". Denn gleichzeitig beziehe das Land als Miteigentümer des Versorgers EnbW eine vertragliche Stromlieferung von 17,5% aus Fessenheim. Darauf solle Baden-Württemberg verzichten, so die Forderung, die sie im Namen von 2.000 Beschäftigten des AKW und unter lautstarken Protesten von Umweltschützern aus dem Elsass vorgetragen haben.

Regierungspräsidentin ist unzufrieden über Antworten in CLIS-Sitzung

Die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer forderte Aufklärung über den Störfall von 2014, der zu einer Schnellabschaltung unter Zugabe von Bor geführt hatte. Bärbel Schäfer zeigte sich mit den Antworten in der grenzüberschreitenden Kommission für Information und Überwachung des AKW (CLIS) unzufrieden und forderte erneut einen belastbaren Zeitplan für die Schließung des ältesten AKW Frankreichs.

Wie ernst war’s wirklich?

Die französische Atomaufsicht ASN soll einen Störfall im elsässischen Atomkraftwerk zunächst heruntergespielt haben, wird von Umweltschützern vermutet. Der Vorfall hatte sich im April 2014 ereignet. Durch einen Wassereinbruch war ein Teil der Sicherheitstechnik in der Anlage außer Kraft gesetzt worden.

Papiere der AKW-Betreiberin: Neue Mängel an Notstromaggregaten

Elsässische und südbadische Umweltschützer hatten vor der Sitzung der Überwachungskommission in der Präfektur von Colmar erneut die sofortige Schließung des Atomkraftwerks Fessenheim gefordert. Jean Paul Lacote von Alsace Nature wies darauf hin, dass interne Papiere der Betreiberin EDF neue Mängel an den Notstromaggregaten offenlegen. Diese Papiere lägen den Umweltschützern seit zwei Tagen vor.

Zuletzt geändert am: 16.03.2016 um 11:00:41

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