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Französische Ministerin will Tesla in Fessenheim ansiedeln Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 05.04.2016
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Die französische Umweltministerin möchte, dass sich der US-Elektroautobauer Tesla in Fessenheim ansiedelt. Das Gelände um das Atomkraftwerk sei ein geeigneter Standort.

Das Gerücht um eine Fabrik des amerikanischen Elektro-Autobauers Tesla im Elsass nähren französische Medien seit einigen Wochen. Nun hat auch Umweltministerin Ségolène Royal an dieser Idee Gefallen gefunden. Sie hat am Dienstag das Gelände des Atomkraftwerks (Akw) bei Fessenheim als möglichen Standort ins Spiel gebracht.

Wenn die regierenden Sozialisten Ernst machen – daran ließ Royal keinen Zweifel – steht demnächst eine 100 Hektar große Industriefläche zur Verfügung. Die Akw-Betreiberin Electricité de France (EdF) verfügt dort über mehr Gelände als bislang genutzt wird. Noch in diesem Jahr will Royal die angekündigte Stilllegung von Fessenheim rechtlich dingfest machen.

1000 Arbeitnehmer brauchen mittelfristig Jobs


Mittelfristig suchen 1000 Arbeitnehmer nach neuen Jobs und eine ganze Region nach einem potenten Steuerzahler. Derzeit verhandle sie mit der EdF über eine Entschädigung für eine Schließung der beiden ältesten französischen Meiler. "Das Hauptproblem ist die Umwidmung des Standortes", sagte Royal. Man müsse eine Alternative vorschlagen, um den Menschen Hoffnung zu geben.

Tesla-Chef Eon Musk wolle in Europa ein neues Werk bauen und schwanke zwischen Deutschland und Frankreich. "Ich habe ihm gesagt", wird Royal zitiert, "ich habe einen Ort für sie, Fessenheim." In zehn Tagen soll ein Treffen der Umweltministerin mit der Führungsriege des US-Autobauers geplant sein. Eine solche Lösung, so Royal, wäre fantastisch, weil mit der Schließung des Standorts etwas Neues beginnen könne. Elektroautos seien eine Zukunftsindustrie. Derzeit kann Tesla die Nachfrage nicht befriedigen. Nach derzeitigem Stand könnte die Schließung des Akw Ende 2018 vollzogen werden.

Zuletzt geändert am: 05.04.2016 um 17:14:23

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