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Regierungschef meldet Atomunfall im Südosten der Ukraine Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 03.12.2014
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Regierungschef Arseni Jazenjuk im Kiewer Parlament am Dienstagabend

Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hat bekanntgegeben, dass sich im Südosten des Landes ein Atomunfall ereignet habe. Der Energieminister soll eine Pressekonferenz einberufen.

Im Südosten der Ukraine hat sich nach Angaben von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk ein Atomunfall ereignet. Er habe den Energieminister angewiesen, dazu eine Pressekonferenz einzuberufen, sagte Jazenjuk am Mittwoch. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Im Südosten der Ukraine steht das Kernkraftwerk Saporischschja mit insgesamt sechs Blöcken, die eine Leistung von jeweils 950 Megawatt haben. Der Unfall könnte dieses Kraftwerk betreffen oder den Reaktor "Süd Ukraine" in Mykolajiw, das über drei Blöcke mit ebenfalls je 950 Megawatt Leistung verfügt. Die Ukraine verfügt über 15 Reaktoren, die insgesamt die Hälfte des Energiebedarfs des Landes decken.

Reaktorblock wurde abgeschaltet

Die Sprecherin des Kraftwerks Saporischschja sagte der "Welt", der Block Drei wurde am 28. November für Reparaturarbeiten abgeschaltet. Der Grund sei eine Störung in der Elektronik. Die Reparaturarbeiten sollen bis zum 5. Dezember dauern, danach soll der Block wieder in Betrieb gehen. Eine erhöhte Radioaktivität auf dem Gelände des Kraftwerkes gebe es nicht, die Strahlung liege momentan im Bereich zwischen 8 und 12 Mikroröntgen pro Stunde. Was Jazenjuk mit dem Atomunfall meinte, wisse sie nicht.

Mit dem Bau des Kraftwerks Saporischschja wurde im Jahr 1980 begonnen. Im Dezember 1984 wurde der erste Reaktor der russischen Standard-Baureihe WWER-1000/320 in Betrieb genommen.

Das Kernkraftwerk versorgt fast den gesamten Süden der Ukraine und ist durch den Wegfall aller vier Blöcke des Kraftwerks Tschernobyl essenziell für die Energieversorgung der Ukraine.


Grösstes AKW Europas betroffenAtomunfall in der Ukraine

Das Kernkraftwerk bei der ukrainischen Stadt Saporischschja.

KIEW - Im Südosten der Ukraine hat es laut Regierungschef Arseni Jazenjuk einen Atomunfall gegeben. Er wies den Energieminister an, die Öffentlichkeit zu informieren, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters ohne näheren Angaben.

Droht der Ukraine 28 Jahre nach Tschernobyl wieder ein GAU? Im Kernkraftwerk bei Saporischschja kam es laut Reuters zu einem Atomunfall -  in der Grossstadt leben fast 800'000 Menschen.

Das Kraftwerk liegt am Fluss Dnepr, ist das grösste Kernkraftwerk Europas und das fünftgrösste der Welt. Es produziert rund einen Fünftel des gesamten ukrainischen Strombedarfs.

Weitere Informationen zur Havarie liegen bisher nicht vor. Greenpeace warnte vor Monaten vor einem Atomunglück durch Kämpfe zwischen ukrainischen Truppen und Separatisten.


Kernkraftwerk Saporischschja(Foto: Wikipedia/Ralf1969)

Offenbar keine erhöhte RadioaktivitätUkraine meldet Probleme in AKW

In dem südostukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja tritt ein technisches Problem auf. Im ganzen Land gibt es Schwierigkeiten mit der Stromversorgung. Eine Gefahr geht von dem Vorfall laut Regierung jedoch nicht aus.

Im Südosten der Ukraine sind nach einem Unfall technische Probleme in einem Atomkraftwerk aufgetreten. Das meldet die Regierung in Kiew.

Von dem Störfall gehe nach Angaben der Regierung jedoch keine Gefahr aus. Der Reaktor selbst soll nicht betroffen sein. Auch erhöhte Radioaktivität sei nicht gemessen worden, hieß es.

Betroffen ist das AKW in Saporischschja. Offenbar hat der Unfall zu Stromausfällen im ganzen Land geführt. Energieminister Wladimir Demtschischin soll auf Verlangen von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk nun die Hintergründe auftreten.

Laut Interfax trat das Problem in Block 3 bei einem 1000-Megawatt-Generator des AKW auf. Die Akw-Leitung hatte von einer Abschaltung des dritten Blocks am 28. November berichtet. Am 5. Dezember soll dieser Teil des AKW wieder ans Stromnetz angeschlossen werden.

Saporoschje gilt als leistungsstärkstes Kernkraftwerk Europas und liegt rund 570 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Kiew. Die Anlage war 1984 in Betrieb genommen worden. Der betroffene Block ist laut Atomenergiebehörde seit 1986 am Netz, der letzte der insgesamt sechs Blöcke seit 1995.


Jazenjuk

Ukraine meldet Unfall im größten Atomkraftwerk Europas

Im Südosten der Ukraine hat sich nach Angaben von Ministerpräsident Arseni Jazeniuk ein Atomunfall ereignet. Der Energieminister teilte mit, es sei keine radioaktive Strahlung ausgetreten.

Von dem Störfall im Atomkraftwerk Saporoschje im Südosten der Ukraine geht nach Angaben der Regierung keine Gefahr aus. "Es gibt keine Probleme mit den Reaktoren", sagte der neu vereidigte Energieminister Wolodimir Demtschischin am Mittwoch,bevor er die Pressekonferenz abrupt verließ. Jazenjuk forderte örtlichen Medien zufolge eindeutige Aufklärung von Demtschischin. Der Ressortchef soll Auskunft darüber geben, welche Folgen der technische Defekt habe, hieß es am Mittwoch in der früheren Sowjetrepublik.

Betroffen ist das AKW Saporischschja. Diese Anlage gilt als leistungsstärkstes Atomkraftwerk Europas. Die Nachrichtenagentur Interfax berichtete, ein Reaktorblock mit einer Bruttoleistung von 1000 MW sei beschädigt. Nach Medienangaben ist in Teilen von Saporischschja der Strom ausgefallen. Das betroffene AKW liegt 70 Kilometer außerhalb der Stadt in Enerhodar.

"Es scheint etwas sehr Ernstes zu sein", sagte der ZDF-Korrespondent in Moskau, Bernhard Lichte.

Bereits am gestrigen Nachmittag hatte der ehemalige Energieminister Yuriy Prodan eine offizielle Stellungnahme zu Stromausfällen in der Ukraine abgegeben. Dort berichtete er, dass die Schwankungen unter anderem durch eine Notreparatur am Reaktor Saporischschja 3 verursacht worden seien. Prodan versicherte gestern, dass die Situation unter Kontrolle sei und die Reparaturarbeiten bis 5. Dezember abgeschlossen sein würden.

Das Kernkraftwerk war bereits vor Jahren in die Schlagzeilen geraten. Damals war in einem nahen Waffendepot der ukrainsschen Armee Feuer ausgebrochen. Geschosse machten sich selbstständig und flogen unkontrolliert umher.

In der Ukraine war es im April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl zu einem der schlimmsten Atom-Katastrophen weltweit gekommen.

 


Irritationen nach Zwischenfall in Akw in der Südost-Ukraine

Im Südosten der Ukraine hat es eine Panne in einem Atomkraftwerk gegeben. Tage später wurde die Öffentlichkeit informiert. Radioaktivität trat wohl nicht aus. Trotzdem löste die Nachricht Irritationen aus.

Wie ist die Lage in Saporischschja? Foto: dpa

Im Südosten der Ukraine hat es laut Regierungschef Arseni Janzenjuk eine Panne in dem Atomkraftwerk Saporoschje gegeben. Er wies den Energieminister am Mittwoch an, die Öffentlichkeit zu informieren, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters ohne näheren Angaben. Arseni Jazenjuk hat von Energieminister Wladimir Demtschischin Aufklärung gefordert. Er solle klären, welche Folgen der technische Defekt habe, hieß es. Details sind nicht bekannt.

Jazenjuk wies Demtschischin auch an, mitzuteilen, wann die normale Versorgung wieder aufgenommen wird. Der Strom war ukrainischen Medien zufolge am Dienstag gedrosselt worden. Laut dem Ex-Energieminister Juri Prodan sollte sich die Lage bis diesen Samstag wieder normalisieren.

Die Akw-Leitung hatte von der Abschaltung eines Blocks Ende November berichtet. Erhöhte Radioaktivität sei nicht gemessen worden, hieß es. Die Sprecherin des Kraftwerks Saporischschja sagte der "Welt", der Block Drei wurde am 28. November für Reparaturarbeiten abgeschaltet. Der Grund sei eine Störung in der Elektronik. Die Reparaturarbeiten sollen bis zum 5. Dezember dauern, danach soll der Block wieder in Betrieb gehen. Eine erhöhte Radioaktivität auf dem Gelände des Kraftwerkes gebe es nicht, die Strahlung liege momentan im Bereich zwischen 8 und 12 Mikroröntgen pro Stunde. Was Jazenjuk mit dem Atomunfall meinte, wisse sie nicht.

In der Großstadt bei Saporischschja leben 800.000 Menschen. Das Kraftwerk liegt am Fluss Dnepr. Es ist das größte Kernkraftwerk Europas und das fünftgrößte der Welt. Die Nuklearanlage besteht aus sechs Reaktorblöcken.

Warnung vor Sicherheitslücken


Saporoschje gilt als leistungsstärkstes Kernkraftwerk Europas. Es wurde in den 80er-Jahren gebaut und ist seit Beginn der Ukraine-Krise in den Fokus von Umweltschützern gerückt. Sie hatten zuletzt wiederholt vor einem möglichen Nuklearunglück in Saporischschja gewarnt, weil es nur rund 200 Kilometer vom Kampfgebiet entfernt liegt.

Der russische Atomexperte Wladimir Kuznetsow berichtete am 19. März 2014 in einer öffentlichen Anhörung des Deutschen Bundestages von massiven Sicherheitslücken bei ukrainischen und russischen Atommeilern. Die Qualifikation des Personals sei mangelhaft, die Normen für die radioaktive Sicherheit würden immer weiter aufgeweicht und das Problem der Lagerung der abgebrannten Brennstäbe sei bislang ungelöst.

Zuletzt geändert am: 03.12.2014 um 16:06:57

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