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von brutto tempo
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Streit um AKW Fessenheim: Bundesregierung soll Druck auf Frankreich ausüben Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 06.01.2015
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Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, Druck beim französischen Staatspräsidenten Hollande zu machen. Er solle sich an seine früheren Ankündigungen halten und Fessenheim bis Ende 2016 abschalten.

In einem Radiointerview hatte François Hollande bekräftigt, dass die Anlage geschlossen werden soll. Er wollte sich allerdings nicht auf einen konkreten Termin festlegen. Im September 2012 hatte Hollande erklärt, dass das Kraftwerk bis Ende 2016 vom Netz genommen werden soll. Die atompolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag Sylvia Kotting-Uhl erklärte, es könne nicht sein, dass man die gefährlichen deutschen Altmeiler abschalte, direkt an der Grenze aber ein noch gefährlicherer Schrottmeiler bis zum Sankt Nimmerleinstag laufen dürfe.

Grüne werfen Hollande Wortbruch vor

Bei Westwind wäre Deutschland von einem Atomunfall in Fessenheim stärker betroffen als Frankreich, so Kotting-Uhl. Es sei unfassbar, dass die Bundesregierung den - so wörtlich - "Wortbruch" Hollandes wortlos hinnehme. Die beiden Reaktoren in Fessenheim waren 1977 und 1978 in Betrieb genommen worden und sind damit die ältesten in Frankreich. Umweltschützer und Politiker in Frankreich, Deutschland und der Schweiz fordern seit Langem die Stilllegung des als besonders pannenanfällig geltenden Atomkraftwerks.

Zuletzt geändert am: 06.01.2015 um 12:12:29

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