Freitag, 19 März 2021 16:43

Bundesweite Aktionen für den Klimaschutz Empfehlung

„Wir alle für 1,5 Grad“ – Aktion für mehr Klimaschutz in Hamburg „Wir alle für 1,5 Grad“ – Aktion für mehr Klimaschutz in Hamburg Georg Wendt/dpa

In vielen Städten in Deutschland haben sich tausende Menschen an Aktionen für mehr Klimaschutz beteiligt. Nach Angaben der Bewegung „Fridays for Future“ waren bundesweit 280 Kundgebungen geplant, unter anderem in Hamburg, Berlin, Köln und München.

Wegen der Corona-Pandemie war die Zahl der Teilnehmer vielerorts beschränkt. Etliche Veranstaltungen wurden live ins Internet übertragen. Aktionen gab es in mehr als 50 Ländern. Die Organistoren und die schwedische Aktivistin Greta Thunberg teilten bereits in den Morgenstunden Bilder von Protesten in aller Welt.

Die Demonstrierenden mahnten die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens von 2015 an. Der Vertrag setzt das Ziel, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, wenn möglich auf 1,5 Grad. Es war der erste sogenannte „Klimastreiktag“ seit knapp einem halben Jahr und insgesamt der siebte internationale Aktionstag dieser Art.

„Wir alle für 1,5 Grad“

Unser Landeskorrespondent Axel Schröder berichtet aus Hamburg, dass die Aktivistinnen und Aktivisten dort die Genehmigung für einen Schriftzug mit den Worten „Wir alle für 1,5 Grad“ in der Größe von 60 mal 6 Meter erhalten hätten. Dieser sei „gut sichtbar für alle, die in der derzeit ziemlich leeren Mönckebergstraße in der Hamburger Innenstadt unterwegs sind“, so Schröder. Die Behörden haben die Aktion abgesegnet, mit Sondernutzungsgenehmigung für vier Wochen. Die Aktivisten wollen aber eine Debatte darüber anstoßen, ob der Schriftzug dauerhaft bleiben dürfe – damit man dauerhaft im Stadtbild präsent sei, sagt eine der Klimaschützerinnen.

Diese Nachricht wurde am 19.03.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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