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Atomkraftgegner marschieren: Demos in Fessenheim und Philippsburg Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 27.04.2015
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Am 29. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe haben in Fessenheim mehrere tausend Menschen für die Abschaltung des alten Atomkraftwerks demonstriert. Auch in Philippsburg trafen sich Atomkraftgegner.

 

Atomkraftgegner marschieren

Demos in Fessenheim und Philippsburg

Am 29. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe haben in Fessenheim mehrere tausend Menschen für die Abschaltung des alten Atomkraftwerks demonstriert. Auch in Philippsburg trafen sich Atomkraftgegner.

Im elsässischen Fessenheim kamen nach Angaben der Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl rund 4.000 Menschen zusammen. Sie demonstrierten für die sofortige Schließung des ältesten Atomkraftwerks Frankreichs. "Es waren viele Atomkraftgegner aus der Schweiz, dem Elsass und Deutschland dabei", sagte die Abgeordnete aus dem Wahlkreis Karlsruhe.

Die Atomanlage in Fessenheim hat zwei 900 Megawatt-Reaktoren und ist seit 1977 in Betrieb. Der französische Präsident François Hollande hat zugesichert, dass das AKW bis 2017 geschlossen werden soll.

350 Demonstranten in Philippsburg

Der Protest gegen mögliche Castor-Transporte und die Forderung nach einer sofortigen Stilllegung noch laufender Atomreaktoren stand im Zentrum einer Protestkundgebung in Philippsburg (Kreis Karlsruhe). Die Bürgerinitiativen des Netzwerkes der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen sprachen von rund 350 Teilnehmern. Vor dem Atomkraftwerk wurden Holzkreuze aufgestellt, auf denen einige Namen der Opfer von Tschernobyl zu lesen waren.

Der nach dem Atomunfall in Japan stillgelegte Block I in Philippsburg war 1979 ans Netz gegangen. Er ist ein Siedewasserreaktor nach dem Prinzip des Katastrophen-Kraftwerks in Fukushima. Auf dem Kraftwerksgelände war 1984 noch ein Druckwasserreaktor in Betrieb genommen worden; er soll 2019 stillgelegt werden.

Im Block 4 des russischen Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine war es am 26. April 1986 zu einer Explosion gekommen, bei der große Mengen an Radioaktivität freigesetzt wurden. Die radioaktive Strahlung war Experten zufolge etwa 500 Mal stärker als nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima 1945. Mehrere tausend Menschen kamen ums Leben. Bis heute sind weite Teile Weißrusslands sowie Regionen in der Ukraine und in Russland verseucht.

Zuletzt geändert am: 27.04.2015 um 17:45:07

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