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Schweizer Atommüll-Endlager nahe der deutschen Grenze? Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 15.04.2013
News >> Aktionsbündnis News

Badische Zeitung

Entschieden ist noch lange nichts – zumal am Ende ohnehin das Schweizer Volk darüber entscheidet, wo der Atommüll der Eidgenossenschaft gelagert wird. Neu im Gespräch ist hierfür aber der Standort Villigen unweit der deutschen Grenze.

Am Paul-Scherrer-Institut in Villigen könnte die Oberflächenanlage für das Endlager stehen. Foto: PSI

Wenn der Schweizer Atommüll in einem Endlager im Bözberg entsorgt würde, wäre der Standort beim Paul-Scherrer-Institut in Villigen für die Eingangspforte am besten geeignet. Zu dieser Empfehlung kommt nach einem Bericht der "Aargauer Zeitung" die Fachgruppe Oberflächenanlage und das Leitungsteam der Regionalkonferenz Jura Ost. Am 6. Juni wird die Regionalkonferenz über diese Empfehlung abstimmen.

Wo ist Villigen?

Google Maps

Teilt die Regionalkonferenz Jura Ost diese Auffassung, wären die Vorschläge im Fricktal (Hornussen sowie Bözen/Effingen) aus regionaler Sicht aus dem Rennen. Der Standort im aargauischen Villigen ist knapp 16 Kilometer von Waldshut-Tiengen und gut 20 Kilometer von Laufenburg entfernt.


Seit einem Jahr beschäftigt sich die Regionalkonferenz Jura Ost mit den von der Nagra vorgeschlagenen Standorten für Oberflächenanlagen für hochaktiven und schwach- und mittelaktiven Atommüll. Bei der Suche nach einem Schweizer Endlager stehen sechs Standorte zur Auswahl, zwei sollen 2014 oder 2015 rausfallen. Am Ende dieser Phase muss die Nagra der Regierung in Bern zwei Standorte für hochaktiven und zwei Standorte für schwach-und mittelaktiven Abfall vorschlagen. Der endgültige Standort soll dann in einer Volksabstimmung bestimmt werden.

Kanton will eine Hightech-Zone errichten


Für das Gebiete Jura-Ost am Bözberg schlug die Nagra vier Flächen für den Bau eines oberirdischen Gebäudekomplexes vor. Dort sollen eine Halle für das Umpacken der Abfälle in die Endlagerbehälter sowie Räume für Technik, Energieversorgung, die Bahnanlage und das Personal sowie ein Besucherzentrum errichtet. Die Regionalkonferenzen, an denen auch die deutsche Seite sowie die Umweltverbände beteiligt sind, sollen für jedes Gebiet einen Standort ermitteln, der dann konkret in die weitere Planung geht.

Der Standort Villigen hat nach Ansicht der Fachgruppe Oberflächenanlage den Vorteil, dass der Gebäudekomplex in den Hügel gegenüber dem Paul-Scherrer-Instituts integriert werden könnte, schreibt die Aargauer Zeitung. Klar sei aber auch, dass die Tätigkeit des renommierten Forschungsinstituts nicht beeinträchtigt werden dürfe. Das Gebiet rund um das Institut ist aus Sicht des Kantons Aargau ein bedeutendes Areal für die langfristige Entwicklung der Forschungstätigkeit. Der Kanton will dort eine Hightech-Zone errichten.

 

Zuletzt geändert am: 15.04.2013 um 08:33:56

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