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Sonne ersetzt die Wasserkraft Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 17.07.2015
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Die Trockenheit geht auch an den Energieversorgern nicht spurlos vorüber. So mussten die Betreiber der Atomkraftwerke Mühleberg und Beznau an der Aare die Leistung drosseln. Hintergrund ist die Erwärmung des Flusswassers, das zur Kühlung benutzt wird. Mühleberg läuft derzeit mit 85 Prozent Kapazität. Hingegen läuft das französische Akw Fessenheim ohne Einschränkungen. Das Wasser im Kanal, das zur Kühlung benutzt wird, ist aktuell 23,9 Grad warm, nach geltender Genehmigung darf das Wasser bis 30 Grad erwärmt werden.

Ohne Einschränkungen laufen die Turbinen der Wasserkraftwerke des Laufenburger Versorgers Energiedienst. Aktuell führt der Rhein 1030 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, das entspricht ziemlich genau dem Jahresdurchschnitt. Allerdings liegt die Wassermenge deutlich unter der des üblichen Juliwertes (1400 Kubikmeter pro Sekunde). "Die Lage ist also noch nicht dramatisch", sagt Alexander Lennemann von Energiedienst. Auch wenn nicht alle Turbinen in Betrieb sind, laufe die Stromerzeugung weiter.

Die Nebenflüsse des Rheins hingegen führen so wenig Wasser, dass fünf der sieben Wasserkraftwerke der Ökostrom-Gruppe (Kapazität: zwei Megawatt) derzeit stillstehen und die beiden weiteren nach Angaben von Andreas Markowsky nur 15 Prozent ihrer Leistung bringen. Allerdings wird diese Einbuße ausgeglichen durch die "hervorragenden Erträge bei der Sonnenenergie". 150 Solaranlagen betreibt die Ökostromgruppe (Kapazität: sechs Megawatt). Hinzu kommt, dass nachts die Windräder sich drehen, weil ein leichter Wind weht.

Zuletzt geändert am: 17.07.2015 um 09:31:55

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