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Strahlenschutzkommission: Notfallschutz wird umgesetzt Aktionsbündnis News
Veröffentlicht von Administrator (admin) am 18.11.2014
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Stuttgart (IM BW) – Die neue Empfehlung der Strahlenschutzkommission (SSK) „Planungsgebiete für den Notfallschutz in der Umgebung von Kernkraftwerken“ wollen die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg zügig umsetzen.

Wie das Innenministerium Baden-Württembergs am Freitag (14.11.2014) mitteilte, soll in einem ersten Schritt die Abgrenzung der neuen Zentralzone und der neuen Mittelzone festgelegt werden. Für sie ist eine Evakuierungsplanung zum Schutz der Bevölkerung aufzustellen. Dabei seien örtliche Gegebenheiten wie Geländestruktur, Besiedlungsverhältnisse und Verwaltungsstrukturen zu berücksichtigen, teilte das Ministerium mit.

Die Regierungspräsidien haben nun nach Abstimmung mit dem Innenministerium den unteren Katastrophenschutzbehörden in den Stadt- und Landkreisen einen ersten, unter fachlichen Aspekten erarbeiteten Vorschlag für die Abgrenzung der Planungsgebiete an den Rändern übermittelt. „Dieser soll auch mit den betroffenen Gemeinden in einem möglichst transparenten Verfahren abgestimmt werden“, betonte Innenminister Reinhold Gall.

Eine unter Federführung des Innenministeriums Baden-Württemberg formulierte Rahmenempfehlung zur Evakuierungsplanung soll von der Innenministerkonferenz bei ihrer Herbstsitzung am 11./12. Dezember 2014 in Köln verabschiedet werden.

Umzusetzen seien auch neue Vorgaben für den „Aufenthalt in Gebäuden“ sowie die Verteilung und Einnahme von Jodtabletten. „Uns ist bewusst, dass das Land und die Kommunen durch die Umsetzung der neuen Empfehlungen vor eine große Herausforderung gestellt sind“, unterstrich Minister Gall.

In Baden-Württemberg gelten die Empfehlungen für die Umgebung der Kernkraftwerke in Neckarwestheim, Philippsburg, Fessenheim (F), Gundremmingen (Bayern) und Beznau/Leibstadt (CH).

Hintergrund: Nach dem Reaktorunfall in Fukushima hat sich die Strahlenschutzkommission (SSK) beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter anderem mit dem Notfallschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen befasst und die derzeit gültigen Planungszonen für den externen Notfallschutz aus den „Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen“ überprüft. Zum dritten Jahrestag des Reaktorunfalls im März 2014 hat die Strahlenschutzkommission empfohlen, erweiterte Planungsgebiete für die zentralen Katastrophenschutzmaßnahmen Evakuierung, Aufenthalt in Gebäuden und Jodblockade wie folgt festzulegen:

Zuletzt geändert am: 18.11.2014 um 12:46:57

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